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Explodierende Stromkosten in der Druckerei? Wie der französische Riese Riccobono Millionen-Gewinne sichert

Stromkosten sind zum unsichtbaren Killer für die Margen in Druckereien geworden und stellen eine Hürde auf dem Weg zum nachhaltigen Druck dar. Erfahren Sie, wie ein französischer Branchenführer durch die Neugestaltung des Produktionsrhythmus und Vertragsanpassungen Stromkosten in Millionenhöhe einspart. Dies ist kein Privileg für multinationale Konzerne – auch mittelständische Druckereien und Markenartikler können diese Logik zur Kostensenkung ab sofort adaptieren

麥思知識學院 | Simon H.

Explodierende Stromkosten in der Druckerei? Wie der französische Riese Riccobono Millionen-Gewinne sichert

Warum man bei der Produktionsplanung jetzt auf den Energiemarkt schielen muss

In letzter Zeit höre ich bei Budgetgesprächen mit Kunden fast nur noch Klagen

Die massiven Kapazitätsrückgänge bei Zellstoff und Karton in Nordamerika halten die Materialkosten aufgrund des knappen Rohpapiers ohnehin auf einem hohen Niveau

Zusätzlich haben die Strompreisschwankungen der letzten Jahre die Energiekosten direkt unter die Top 3 der größten Ausgabenposten vieler Druckereien katapultiert

Die französische Druckgruppe Riccobono verbraucht an ihren 11 Standorten jährlich fast 50 GWh Strom

Angesichts explodierender Energiepreise entschieden sie sich, nicht mehr passiv zu bleiben, sondern den Stromeinkauf so strategisch wie den Papierkauf anzugehen

In Zusammenarbeit mit dem Energiemanager Mint Energie brachen sie im ersten Schritt mit den traditionellen Festpreis-Pauschalverträgen

Stattdessen überwachen sie nun die Marktpreise und kaufen Stromkontingente in Tranchen nur dann ein, wenn die Bedingungen günstig sind

Diese Logik entspricht exakt dem Vorgehen bei Termingeschäften oder dem Rohstoffeinkauf

為什麼連印製排程都要學著「看天吃飯」?|印刷廠電費暴增怎麼救?法國 Riccobono 實戰教你榨出百萬淨利 段落重點

Check der Produktionszyklen: Wo verstecken sich die Energiefresser?

Um die Einkaufsstrategie zu ändern, muss man zuerst wissen, wie man Strom tatsächlich verbraucht

Riccobono betrachtete nicht nur den Hauptzähler, sondern unterzog die Verbrauchsdaten von 2700 Messpunkten einer gründlichen Analyse

Dabei stellten sie fest, dass jede Produktionslinie einen völlig eigenen Rhythmus hat

Standorte für den Zeitungsdruck sind klassische Nachtschwärmer, deren Verbrauchsspitzen sich in der tiefen Nacht konzentrieren

Andere Werke wiederum fressen tagsüber enorme Mengen Strom

Aus meiner über zehnjährigen Erfahrung in der Betriebsberatung weiß ich, dass viele erfahrene Werksleiter die Auftragsplanung rein intuitiv angehen

Wenn man jedoch die Lastspitzen der einzelnen Maschinen auf einem Dashboard visualisiert, kann man präzise disponieren und energieintensive Druckvorgänge in Zeiten mit niedrigeren Strompreisen verschieben

Dank dieser Datentransparenz konnte Riccobono das Dilemma der blinden Ausgaben endlich hinter sich lassen

Wie ein optimierter Stromvertrag Millionen-Gewinne generiert

Manchmal verstecken sich die direktesten Einsparmöglichkeiten in den unscheinbarsten Vertragsklauseln

Ich sage Markenartiklern oft: „Farbreduzierung ist bares Geld“ – die Umstellung einer Verpackung von 6 auf 4 Farben senkt direkt die Kosten

Dasselbe Prinzip gilt für das Energiemanagement

Nicolas Vermogen, Direktor für Energiemanagement bei Mint Energie, wies auf einen blinden Fleck hin: die bereitgestellte Leistung

Allein durch die Anpassung der abonnierten Leistung (vergleichbar mit der Vertragskapazität in Taiwan) für zwei ihrer Werke sparte Riccobono jährlich 50.000 Euro (ca. 1,75 Mio. TWD) an unnötigen Kosten ein

Dies erforderte keine teuren Investitionen in neue Anlagen, sondern lediglich den Abgleich der Verträge mit den tatsächlichen Verbrauchsdaten

Neben der Vertragsoptimierung prüft die Gruppe am Standort Gallargues die Installation von Photovoltaik-Anlagen, womit der Strombezug jährlich um weitere 25 % gesenkt werden soll

Wie sollten KMU in Taiwan auf den Druck von ESG und Strompreisen reagieren?

In letzter Zeit wird viel über den CO2-Fußabdruck im Druckwesen gesprochen. Ich sage immer, man muss dies in die drei Knotenpunkte „Material – Produktion – Logistik“ zerlegen

Im Bereich „Produktion“ ist der Stromverbrauch direkt an die CO2-Emissionen und die Produktionskosten gekoppelt

Viele taiwanische Betriebe denken, sie seien zu klein für ein komplexes Monitoring

Doch die Erfahrung von Riccobono zeigt: Der Hebel zur Kostensenkung liegt oft in den Details, die man als selbstverständlich ansieht

Es geht nicht nur um die Stromrechnung, sondern darum, den Kunden die Kompetenz für eine nachhaltige Produktion zu beweisen

Anstatt passiv auf die nächste Strompreiserhöhung zu warten, sollten Sie jetzt Stromrechnungen und Produktionspläne abgleichen

Sie werden garantiert Spielräume finden, um sofort „überschüssiges Wasser“ aus Ihren Kosten zu pressen

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Wichtige Zusammenfassung

・Schließen Sie keine starren Pauschalverträge ab; kennen Sie Ihren Tag-Nacht-Rhythmus, um vorteilhafte Einkaufsstrategien zu entwickeln

・Überprüfen Sie die vertraglich vereinbarte Leistung Ihres Werks; die Reduzierung überschüssiger Kapazitäten wandelt Kosten direkt in Nettogewinn um

・Führen Sie Dashboards zur Visualisierung des Verbrauchs ein; das Verschieben energieintensiver Prozesse in Nebenzeiten ist sofort umsetzbar

・PV-Anlagen und Energiespeicher sind kein ökologischer Schmuck, sondern Investitionen mit einem realen Kostensenkungspotenzial von 25 %

Weiterführende Gedanken

In einer Ära niedriger Margen können wir Gewinne nicht mehr allein durch das reine Auftragsvolumen generieren, sondern müssen sie durch internes Management sichern

Für transformationswillige Betriebe ist die Einführung eines Systems, das Prepress, Druck und Betriebsmanagement vernetzt, der entscheidende Schlüssel

Die One-Stop-Integration, wie sie das MINDS-Team anbietet, hilft Kunden dabei, diese verstreuten Produktionsdaten zu erfassen

Wenn Sie klar sehen, welche Druckmaschine zu welchem Zeitpunkt am meisten Strom verbraucht, haben Sie die Basis für Verhandlungen mit Energieversorgern, für eine optimierte Planung und für überzeugende CO2-Berichte, die internationale Marken überzeugen

Energiemanagement ist kein notwendiges Übel, sondern ein absoluter Wettbewerbsvorteil

Weiterführende Literatur

FAQ

Wir sind nur eine mittelständische Druckerei. Lohnt sich der Aufwand bei unserem Stromverbrauch überhaupt?
Absolut. Allein der Abgleich der vertraglich vereinbarten Leistung mit dem tatsächlichen Spitzenverbrauch führt oft zu einer sofortigen Ersparnis bei den Grundgebühren
Was können wir in der Produktion sofort tun, abgesehen von Vertragsänderungen?
Verlegen Sie energieintensive Arbeitsschritte so weit wie möglich in Nebenzeiten und stellen Sie sicher, dass Maschinen im Standby-Modus konsequent in den Energiesparmodus wechseln
Achten Markenartikler wirklich darauf, ob eine Druckerei Energie spart?
Nach meiner Erfahrung setzen immer mehr internationale Marken den CO2-Fußabdruck auf die Agenda der Lieferantenbewertung. Wer konkrete Daten zur Stromeinsparung vorlegen kann, sichert sich leichter langfristige Aufträge
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