Warum das New Yorker EPR-Gesetz bereits das dritte Jahr in Folge scheitert
In letzter Zeit fragen viele Kunden, die in die USA exportieren, ob das Gesetz zur erweiterten Produzentenverantwortung (EPR) in New York erneut gescheitert ist
Tatsächlich ist dieser Gesetzentwurf laut aktuellen Informationen von 《Packaging Insights》 bereits das dritte Jahr in Folge im Parlament blockiert
Der Kern des Stillstands liegt in grundlegenden Meinungsverschiedenheiten zwischen Markenallianzen und Umwelt-NGOs
Beide Seiten können sich in zwei entscheidenden Punkten absolut nicht einigen: „Wie werden die Gebühren berechnet?“ und „Welche Materialien fallen unter den Ausnahmebereich?“
Während NGOs auf strengen Recyclingverpflichtungen beharren, fürchtet die Industrie, dass zu aggressive Gebührensätze die Betriebskosten direkt gefährden könnten
Dieser Tauziehkampf findet nicht nur in New York statt; er spiegelt die allgemeinen Wachstumsschmerzen des gesamten US-Marktes bei der Festlegung von Verpackungsrecyclingstandards wider

Die Fragmentierung der Vorschriften zeigt Wirkung: Warum Stillstand in New York keine Entwarnung bedeutet
Auch wenn das Gesetz in New York feststeckt, der Startschuss für das Compliance-Rennen bei Verpackungen ist längst gefallen
Ein Blick auf die EPR-Systeme in Kalifornien, Colorado und Maine zeigt: Dort sind die Vorschriften nicht nur in Kraft, sondern schränken den Marktzugang für Markenhersteller bereits substanziell ein
In den letzten Monaten habe ich mehrere Verpackungswerke besucht, die auf die Nordamerika-Route spezialisiert sind. Das Feedback von der Front ist eindeutig: Die „Regulierungsfragmentierung“ verursacht massive Probleme
Wenn jeder Bundesstaat eigene Melderegeln und Materialausnahmen hat, können Markenhersteller den Markt nicht mehr mit einer einheitlichen Standardverpackung bedienen
Besonders das kalifornische Gesetz SB 54 setzt Weichfolien (flexible film), für die es an einer ausgereiften Recyclinginfrastruktur fehlt, massiv unter Druck
Das bedeutet: Wer seine Produkte weiterhin in diesen wichtigen Bundesstaaten mit aktiver Rechtsdurchsetzung verkaufen will, muss die komplexen Compliance-Kosten schlucken
Für die Zulieferketten in Taiwan ist das kein Zukunftstrend mehr, sondern eine unmittelbare Hürde für den Warenversand
Wie taiwanesische Druckereien auf die Compliance-Anforderungen der Marken reagieren sollten
In den letzten zwei Monaten habe ich deutlich gespürt, dass die Häufigkeit von Anfragen nach „Materialzusammensetzung und Rückverfolgbarkeitsnachweisen“ durch Exportmarken massiv gestiegen ist
Früher interessierten sich Kunden nur für Preis und Liefertermin; heute geht es ständig darum, ob die Materialien die Recyclingprüfungen der verschiedenen US-Bundesstaaten bestehen
Um solche Aufträge zu sichern, dürfen Druckereien nicht mehr passiv auf Spezifikationen der Kunden warten
・Der erste Schritt ist der Aufbau einer internen Materialdatenbank, um die Recycling-Klassifizierung bestehender Packstoffe mit den Ausnahmelisten der einzelnen Bundesstaaten abzugleichen
・Der zweite Schritt ist der Ausbau der Kompetenz für recyclingfähiges Design, um Kunden proaktiv Leichtbau-Lösungen oder Monomaterial-Alternativen vorzuschlagen
Während andere noch abwarten, ob das Gesetz in New York verabschiedet wird, können Sie bereits Materialnachweise vorlegen, die den Standards von Kalifornien und Maine entsprechen
Diese Compliance-Transparenz ist im heutigen Zeitalter der Fragmentierung das sicherste Argument für die Auftragsgewinnung

Zusammenfassung der Kernpunkte
・Das New Yorker EPR-Gesetz ist aufgrund von Unstimmigkeiten bei Gebühren und Ausnahmen zum dritten Mal gescheitert, doch die US-weite Regulierung fragmentiert sich weiter und die Durchsetzung hat bereits begonnen
・EPR-Systeme in Kalifornien, Colorado und anderen Regionen sind bereits in Kraft; der Compliance-Druck der Markenhersteller wird über die Aufträge direkt an die taiwanesische Lieferkette weitergegeben
・Druckereien müssen von der passiven Auftragsannahme zur proaktiven Bereitstellung von Materialrückverfolgbarkeit und recyclingfähigen Designlösungen übergehen, um Exportaufträge zu sichern
Weiterführende Überlegungen
Die Compliance-Meldung ist nur die erste Hürde; die wahre Prüfung liegt darin, Marken dabei zu unterstützen, die künftig schrittweise steigenden realen Recyclingquoten zu erfüllen
Für Full-Service-Integratoren wie MINDS 麥思 und SaaS-Entwickler ist dies ein klares Signal: Tools, die internationale Standards, den CO2-Fußabdruck von Packstoffen und Recyclingnachweise in Cloud-Systeme integrieren, werden zur Standardausrüstung der Export-Lieferkette
Das Design sollte bereits in der frühen Konzeptionsphase recyclingfreundliche Strukturen berücksichtigen. Wenn Umweltschutz nicht mehr nur ein Slogan, sondern eine Beschaffungshürde ist, werden die Hersteller, die den Wert ihrer Verpackungen datenbasiert belegen können, die höchsten Margen erzielen
Weiterführende Literatur
FAQ
- Warum kann das EPR-Gesetz im Bundesstaat New York nicht verabschiedet werden?
- Hauptgrund ist, dass Markenallianzen und Umweltorganisationen keinen Konsens über den Gebührenmechanismus und den Umfang der Materialausnahmen finden konnten, was dazu führte, dass der Entwurf das dritte Jahr in Folge stagnierte
- Das New Yorker Gesetz ist gescheitert – muss ich für Verpackungen, die in die USA exportiert werden, trotzdem eine EPR-Meldung machen?
- Absolut. Da EPR-Vorschriften in Staaten wie Kalifornien, Colorado und Maine bereits in Kraft sind, müssen die lokalen Recyclingbestimmungen eingehalten werden, sobald ein Produkt in diesen Bundesstaaten verkauft wird
- Wie sollten taiwanesische Zulieferer mit den unterschiedlichen Standards der US-Bundesstaaten umgehen?
- Es ist notwendig, frühzeitig interne Datenbanken für Verpackungsmaterialien aufzubauen und die Rückverfolgbarkeit der Materialien sicherzustellen. Gleichzeitig muss die Fähigkeit entwickelt werden, Monomaterial-Lösungen oder recyclingfreundliche Designs anzubieten
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